Hüttenwanderung planen - Das Rezept für deine perfekte Bergtour

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Du stehst in den Startlöchern, in deinen Füßen kribbelt es schon und du willst endlich die ersten Tage des Bergsommers nutzen um mit deinen Outdoor Freunden eine Hüttenwanderung zu unternehmen? Du weißt aber überhaupt nicht wo man bei der Planung anfängt und wo aufhört? Dann bleib dran, hier bekommst du allen Input und das Wissen, welches du benötigst um für deine erste Hüttenwanderung perfekt vorbereitet zu sein.


Die beste Jahreszeit für eine Bergtour

Die Bergsteigersaison beginnt je nach Land und Region meist zwischen Mai und Juni, wenn der letzte Schnee so langsam abgetaut ist. Je nach Höhenlage wird man aber das ganze Jahr noch ein paar restliche Schneefelder um die Gipfel finden. Den jeweiligen Saisonbeginn der Berghütten findest du dirket auf deren Homepage , der Seite des Deutschen Alpenvereins oder du rufst kurz per Telefon beim Tourismusverband durch. In Deutschland, Österreich und Südtirol öffnen fast alle Hütten bis spätestens Mitte Juni.

Die Hauptreisezeit für Bergtouren und Hüttenwanderungen liegt allerdings im Juli und August. Hier erwarten dich ruhigere Gebirgsflüsse, viel Sonne und angenehm warme Bergluft. Allerdings solltest du auch einplanen, dass die Sonne im Juli und August ordentlich brennen kann und es um die Mittagszeit gegebenenfalls sehr heiß wird.

Wer es lieber etwas ruhiger mag und nichts gegen etwas kühlere Nächte im Berg hat, für den empfiehlt es sich, die Berge ab September aufzusuchen. Die Berghütten werden leerer, die Wanderwege weniger voll und um die Gipfel kehrt langsam Ruhe ein. Du solltest ab September allerdings für alle Wetterlagen ausgestattet sein. Denn es kann passieren, dass du auch Anfang September mal in einem Schneesturm landest. Ist aber auch mal eine Erfahrung wert.



Route planen

Eine Wanderroute will gut durchdacht sein. Hier empfiehlt es sich, topografische Wanderkarten zu nutzen. Schließlich muss die Wanderroute an die Kondition der Bergsteiger angepasst sein. Hierbei gilt es sich selbst nicht zu überschätzen. Im Schnitt schaffen ungeübtere Wanderer circa 600-1000 Höhenmeter pro Tag. Meist ist der erste Tag mit einem Aufstieg verbunden. Hierbei empfiehlt sich eine Strecke von nicht mehr als 5-6 km zur ersten Hütte einzuplanen. Dies ist ein Pensum, was auch nach einer längeren Anreise noch gut bewältigt werden kann.


Zeit berechnen

Regelmäßige Pausen sind wichtig! Deshalb sollte man sich den Zeitplan locker gestalten. Hierbei sind zwei Faktoren ausschlaggebend: Strecke und Höhenmeter. In den Bergen geht es selten ebenerdig voran, manch eine Route sieht auf der Karte einfach aus, hat es aber auf Grund von unebenen Wegen oder dem Wetter in sich. Um die Hüttentour genießen zu können, sollte man sich genug Zeit für Pausen einplanen und dabei die faszinierende Landschaft auf sich wirken lassen. Auch für genügend Fotostops sollte ein wenig Zeit bleiben, hiervon gibt es in den Bergen so einige!

Für Zeitangaben von Wanderwegen empfiehlt es sich auf den Webseiten der jeweiligen Hütten nachzulesen, hier werden oft Beispielrouten und Zeitangaben zu den umliegenden Hütten angegeben.

Oder du schaust einmal hier auf der Seite von Bergwelten vorbei, dort gibt es eine Berechnung für die Gehzeit.



Schlafplatz reservieren

Sobald deine Wanderroute steht, solltest du dir deine Schlafplätze reservieren. Hier kannst du meistens über ein Kontaktformular der Hütten Kontakt zum Hüttenwirt aufnehmen. Gerade zwischen Juni und August empfiehlt es sich, frühzeitig einen Schlafplatz zu reservieren. Auch Hütten auf bekannten Wanderwegen sind oft schon früh ausgebucht. Falls du bei einem Wetterumschwung auf ein spontanes Bett angewiesen bist, ist dir hirebei der Hüttenwirt sicher behilflich, denn viele Hütten verfügen über sogenannte “Notlager”.

Wichtig: notiere dir immer die Nummer des Hüttenwirst, falls sich deine Pläne ändern, oder du in Situationen gerätst, in denen du ortskundige Hilfe benötigst.



Wetter beobachten

Nicht zu beeinflussen, aber sehr wichtig bei der Planung deiner Hüttenwanderung ist das Wetter. Im Berg schlägt das Wetter schnell mal um. Wichtig ist, dass du dich immer aktuell und am besten jeden Morgen bei deinem Hüttenwirt oder dem Tourismusverband über das aktuelle Wetter informierst. So kannst du gegebenenfalls deine Tagesetappen umplanen und bei umliegenden Hütten nach Schlafmöglichkeiten anfragen. Ganz wichtig ist dies vor allem wenn du Klettersteige auf deiner Hüttentour mit eingeplant hast! Für möglichen Niederschlag oder sogar Gewitter solltest du immer eine Alternativroute geplant haben. Denn Gewitter im Klettersteig sind Lebensgefährlich!



Nummern notieren

wie oben schon erwähnt solltest du immer die Nummer des Hüttenwirts griffbereit haben. Noch wichtiger und immer zur Hand solltest du allerdings die Nummer der Bergwacht haben. Man wünscht es niemandem, aber falls du, aus welchem Grund auch immer, in eine Situation gerätst, aus der du dich oder Andere nicht retten kannst, solltest du nicht zögern und die Bergrettung rufen.

Hier die Nummern der jeweiligen Länder:

Europaweiter Notruf: 112

Österreich: 140

Schweiz: 1414

Frankreich: 18

Italien: 118

Wer vor hat öfter in den Bergen unterwegs zu sein, für den lohnt es sich in den Deutschen Alpenverein einzutreten. Denn Mitglieder des DAV sind automatisch für Such-, Bergungs- und Rettungskosten bis € 25.000,- versichert.

Genauere Informationen zu den jeweiligen Versicherungsfällen kannst du auf der Seite des DAV finden.

Und jetzt? Pack deinen Rucksack, zieh die Wanderschuhe an und los geht´s! Dein Bergabenteuer ruft nach dir!

Im Ausland empfiehlt es sich immer eine Kreditkarte dabei zu haben. Ob zum tanken, für einen Mietwagen oder wenn du kurzfristig ein Hotel buchen musst. Ohne Kreditkarte geht leider nichts. Ich empfehle dir die aktuell beste Kreditkarte zum Reisen Kostenlos Geld abheben ? Mit der Kreditkarte der Santander Bank bist du bestens ausgestattet.

 



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